DAS LICHT DER BÜHNE IST NICHT DAS DER SCHEINWERFER, SONDERN DAS DER FANTASIE. 

GIORGIO STREHLER

ANDREAS SIGRIST

 

Andreas Sigrist wurde 1966 in der Schweiz geboren. Er studierte Regie an der Schauspielakademie Zürich, Germanistik an der Universität Zürich und in Ostberlin, sowie Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Bern. Nach einem Engagement am Stadttheater Ulm war er an der Gründung der Schaubühne Lindenfels Leipzig beteiligt und dort vier Jahre lang Co-Leiter. Neben verschiedenen Regiearbeiten und Performances, Literaturstipendium und Fotopreis, arbeitet er seit 1997 als freischaffender Schauspieler. Am kleinen theater – KAMMERSPIELE
Landshut wirkte Andreas Sigrist in zahlreichen Inszenierungen mit, darunter in „Antigone“, „Nora. Ein Puppenheim“ und „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“.
Außerdem spielte er in Yasmina Rezas „Der Gott des Gemetzels“ und

Tennessee Williams' „Endstation Sehnsucht“ und übernahm in der Spielzeit2010/2011, wieder unter der Regie von Sven Grunert, die Rolle des John Gabriel Borkman in Ibsens gleichnamigen Stück. Große Erfolge feierte er in der Hauptrolle des Prospero in Shakespeare’s „Der Sturm“ (Spielzeit 2015/2016) und zuletzt als Jason im antiken Drama „Medea“, interpretiert von Sven Grunert (2019/2020).

WIE IST ES FÜR DICH, AUF DER BÜHNE UNSYMPATHISCHE CHARAKTERE ZU VERKÖRPERN?

„DAS IST EINE FIGUR, UND ALS SCHAUSPIELER
VERTEIDIGE ICH MEINE FIGUREN UND MUSS SIE VERSTEHEN.“