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MEDEA
NACH EURIPIDES
80 MINUTEN, KEINE PAUSE

28 EURO / 17 EURO

24.10. SO 19.00 UHR

21.11. SO 19.00 UHR

19.12. SO 19.00 UHR

DAS STÜCK
Medea – wer war sie? Liebende, Mörderin, Flüchtling, Opfer?
Das Theaterstück von Euripides führt den Konflikt zwischen Medea und ihrem Geliebten Jason auf menschliche Motive zurück, die sich über die Jahrtausende nicht verändert haben: Vertrauen, Eifersucht, Machtkonflikte.
Das Stück, modern interpretiert, stellt Fragen – auch die nach der Rolle der Frau in einer von Männern bestimmten Welt. Die Welt der Priesterin Medea zerbricht, als Jason sie verlässt und aus Kalkül die junge Königstochter von König Kreon heiratet. Medea ist betrogen, verlassen, entehrt.
Die bedingungslose Liebe existiert nicht mehr, eine Spirale der Zerstörung setzt ein. Gibt es einen Ausweg für die beiden?
Der Fall „Medea“ – packend, modern, aufreibend.

ES SPIELEN:
KATJA AMBERGER
KNUD FEHLAUER
RUDI KNAUSS
STEFAN LEHNEN
ANDREAS SIGRIST
LOUISA STROUX

REGIE:
SVEN GRUNERT

BÜHNE:
HELMUT STÜRMER

DRAMATURGIE:
SVEN GRUNERT
GANNA MADIAR

STÜCKFASSUNG:
SVEN GRUNERT
GANNA MADIAR

REGIEASSISTENZ:
MAGDA TONTINI

KOSTÜME:

IRINA KOLLEK

REQUISITE:
LINDA VANKOVA

TECHNIK:
PHILIPP DEGÜNTHER
MICHELE LUPI
DAVID SCHRECK

PREMIERE:
3. OKTOBER 2019

ÜBERSETZUNG:
HUBERT ORTKEMPER

 

AUDIO

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PRESSESTIMMEN

 
Stroux und der ausgesprochen charismatische Andreas Sigrist als Jason bekommen es denn auch hin, ihren Konflikt so hoch zu bauen, dass das ganze Handlungsgefälle logisch und kraftvoll abrinnen kann. Jasons fieses Lügengespinst streift Medea bildmächtig als Stoffnetz von sich ab... stimmige und konzentrierte Inszenierung, die die Zeitlosigkeit und Bedeutsamkeit einer alten Geschichte sehenswert vor Augen führt.

Christian Muggenthaler, Landshuter Zeitung, 7. Oktober 2019

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Wie Katja Amberger das erzählt, ist großartig, mit eindringlicher Stimme aus erzählerisch empathischer  Distanz und doch voller Leidenschaft in der Verurteilung von der Rache getriebenen Medea... Unter der Regie Sven Grunerts  gelingt Louisa Stroux eine  sehr heutige Version dieser archaischen Figur der Medea ... Stefan Lehnen überzeugt als weitsichtiger Kreon ...


Michaela Schabel, Schabel-kultur-blog, 7. Oktober 2019 und Landshut aktuell, 9. Oktober 2019

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Im Zentrum Louisa Stroux als Medea, die mal das Goldene Vlies auf ihrem Rücken ausbreitet, um in feiner Schrift dem Publikum ihre Last zusammengefasst in einem kompakten Absatz zu präsentieren, mal im roboterhaften Schattenspiel ihre magischen Rituale andeutet oder im intensiv-wütenden Monolog ihr verdammtes Schicksal aber auch Selbstzweifel herausbrüllt... Sven Grunert inszeniert Euripides' Medea als düsteres Ritual, in dem viel angedeutet, wenig erklärt wird - und das ist auch gut so.

Julia Weigl, freie Journalistin, Dezember 2019

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Wenn die Inszenierung auch nur etwa 80 Minuten dauert, so ist die angespannte Energie vom ersten Moment an groß, vor allem angesichts der Hauptdarstellerin Louisa Stroux, die anfangs würdevoll mit dem Goldenen Vlies über den Schultern auf die Bühne schreitet, die ganze Zeit jedoch den Anschein erweckt, als tobe in ihr ein emotionaler Kampf... Stroux ist fast permanent auf der Bühne und bringt eine unglaubliche Spannung hervor, von der man als Zuschauer ebenfalls gepackt wird.

Marina, Nachtgedanken, Notizen aus München und anderswo, 10. Oktober 2019