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MARILYN MONROES LETZTES BAND
VON BERND STEETS

PERFORMANCE SCHAUSPIEL UND GESANG
85 MIN., KEINE PAUSE

DAS STÜCK
Marilyn Monroe! Eine Diva, ein Hollywoodstar, eine Stilikone. Sie inszenierte sich selbst und veränderte das Frauenbild ihrer Gegenwart. 
Geschätzt und unterschätzt zugleich. Eine Rebellin, die immer und überall eine Maske getragen hat. Eine Frau, die ihre eigene Weiblichkeit selbst inszenierte, um sie im Kampf gegen die starre Männerwelt einzusetzen. Eine einsame, zerbrechliche, kultivierte Frau, die zu lange unverstanden blieb.
Monroes letztes Band. Sie nimmt die Botschaft auf, denn sie kann nicht mehr schweigen. Die Welt muss endlich ihre Geschichte erfahren. Ehrlich, mutig und fragil. Die Schauspielerin Katharina von Harsdorf begibt sich auf die Spurensuche in Fragmenten der Biografie von Marilyn Monroe. 
Ein spielerisches Experiment. Ein offenes Werkprojekt auf der Suche nach dem Gesicht hinter der Maske. Im Stück „Marilyn Monroes letztes Band“ tauchen wir in die Welt des Filmstars ein und begleiten sie in Stunden der Offenbarung. 
Das Kreativteam entwickelte zusammen mit dem Regisseur Sven Grunert, Dramaturgin Ganna Madiar und dem Videokünstler Hagen Wiel eine besondere Online-Performance, die über die Grenzen der Echtzeit-Theaterübertragung hinausgeht.

ES SPIELT:
KATHARINA VON HARSDORF

REGIE / PROJEKTLEITUNG:
SVEN GRUNERT

MUSIKALISCHE LEITUNG:
TIZIAN JOST

DRAMATURGIE:
GANNA MADIAR

BÜHNE:
HELMUT STÜRMER

KOSTÜME:
IRINA KOLLEK

REGIEASSISTENZ:
JOSHUA DAHMEN

REQUISITE:
JASMIN GRAN

MASKE:
SAFIYE DERELI

TECHNIK:
JÜRGEN BEHL
PHILIPP DEGÜNTHER
MARKUS PICKAL

KAMERA:
HAGEN WIEL
STEFAN KLEIN

VIDEOREGIE:
JOSHUA DAHMEN

STREAM:
PHILIPP DEGÜNTHER

PREMIERE:
15. MAI 2021


Christoph Leibold zur Inszenierung,
16. Mai 2021

PRESSESTIMMEN

Mich hat die großartige Kameraführung fasziniert. Das hat die Inszenierung noch intensiver gemacht und die Ästhetik stark verändert. Man sieht, dass durch die Kamera plus Übertragung eine völlig neue Sparte entsteht. Eine fünfte Sparte in der Theaterwelt, die sich etablieren wird - zusätzlich zur physischen Präsenz von Publikum und Schauspielern in einem Raum. Es gibt kein Zurück zu einer „Normalität“ - welche sollte das auch sein? Theater ist Bewegung - ein Raum offener Möglichkeiten. Auch wird man durch diese hybride Kunstform filmaffine Zuschauer*innen dazugewinnen; ich sehe das als Chance. Die Kamera, ganz nah dran an Marilyn/Katharina. Persönlich, intim. Das schafft Nähe, Resonanz, berührt. Aber auch: manchmal zu nah. Das Filmobjekt wird zum Objekt, dem man/Mann!/Kamermann! auf den Leib rückt. Das erinnert an die zudringlichen Gaffer und übergriffigen Produzenten der Monroe. Die Frau als Objekt des männlichen Blicks. Zu nah, entblößend und verstörend. Die Grenze der Würde überschreitend. Der Blick des Voyeurs, der einem Menschen beim Sterben zusieht. Doch alles in allem: großartig. Bravo an das ganze Team! Ein Weg, der vielen, großartige und innovative Optionen eröffnet.

Jella v. Groeling, Zuschauerin, 17. Mai 2021

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Katharina von Harsdorf schafft es, das Leben der berühmten Schauspielerin zu erzählen, ohne die Monroe zu spielen – aber auch, ohne es nur zu sagen. Über eineinhalb Stunden trägt sie den Abend, der die Monroe von der dunklen Seite zeigt, von Scheinwerferlicht und Glamour abgewandt. Eine umwerfende Leistung.

Katrin Filler, Landshuter Zeitung, 18. Mai 2021

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Ohne Imitationszwang, ohne Glitzer und Glamour schlüpft Katharina von Harsdorf in die Rolle Marilyn Monroes ... Ganz ohne Starallüren als harten Existenzkampf präsentiert Katharina von Harsdorf das von 20th Century Fox aufgebaute naiv laszive Sexidol als gehemmtes Kind und kluge junge Frau ... 

Michaela Schabel, Schabel-Kultur-blog, 16. Mai 2021