Landshut SPERR-tag entfällt

Der für den 13. Juni 2026 geplante 3. Landshuter SPERR-tag kann leider nicht wie vorgesehen stattfinden.
Die Veranstaltung wird zu einem späteren Zeitpunkt in der Spielzeit 2026/2027 nachgeholt. Der neue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Das kleine theater KAMMERSPIELE Landshut bittet um Verständnis.

 

3. Landshuter SPERR-tag 2026

Am 13.6. gibt es nach 2016 und 2019 wieder einen SPERR-tag, den 3. MARTIN-SPERR-tag! Das kleine theater – KAMMERSPIELE Landshut wird für einen Tag zum SPERR-Gebiet:
Wir sperren das Theater auf, lassen viel Kunst und frische Ideen herein und erinnern an Martin Sperr, den Niederbayern, der nie gepasst hat und dennoch geblieben ist!

Vorhang auf, das Spiel beginnt!

Sven Grunert
und das Team des kleinen theaters – KAMMERSPIELE Landshut

Georg Kistner
Festivalleitung
3. Landshuter SPERR-tag

DAS PROGRAMM

14.00 Uhr Outdoor k-Aktion Wir putzen das K!

Das kleine k. Das kleine k ist kein Name, es ist ein ganzes Konzept. Seit 2002 prägt das kleine k des kleinen theaters – KAMMERSPIELE Landshut die künstlerische Ausrichtung. Im k-Manifest von 2002 formuliert sich ein Kulturbegriff, der die Arbeit des ktl bis heute prägt.

Kultur ist das Floss, das uns alle trägt. Alle.

Deshalb dürfen am Samstag, den 13. Juni um 14 Uhr alle, die Lust haben dabei sein:  Das kleine k wird geputzt und gereinigt – denn Kultur glänzt nicht von alleine!
 Gemeinsam machen Publikum und das Team des kleinen theaters klar Schiff und legen dann ab in den SPERR-tag-Kosmos.
Eine spielerische soziale Aktion zur Eröffnung des 3. Landshuter Sperrtags
Kommen. Atmen. Staunen und dabei sein.

Wir sperren auf! Das Spiel beginnt.

14.30 Uhr Jugendprojekt: Kennen Sie den Sperr Martin?

Leitung: Rebecca Seethaler
Bühne / Eintritt frei

Eine Recherche-Performance des K1-Jugendspielclubs des kleinen theaters – KAMMERSPIELE Landshut.

Der K1-Jugendspielclub hat sich gefragt, ob jemand im Ensemble den SPERR eigentlich noch kennt?
Landshut – was verbindet den Dichter und seine Texte mit dieser Stadt?

Anschließende Begrüßung durch Oberbürgermeister Dr. Thomas Haslinger & Intendant Sven Grunert

Bühne / Karte: 15 €
Spieldauer ca. 60 Minuten

Moroccan Songs ist das aktuelle Soloprogramm des marokkanisch- Berliner Pianisten Amine Mesnaoui. Ausgehend von traditionellen marokkanischen Melodien, andalusischen Einflüssen und Liedern des frühen 20. Jahrhunderts entwickelt Mesnaoui eine persönliche Klangsprache für Solo-Piano — reduziert, atmosphärisch und von großer rhythmischer Feinheit.
Die Musik bewegt sich zwischen Erinnerung, Variation und Improvisation. Durch Wiederholung, Raum und harmonische Verdichtung entstehen intensive musikalische Miniaturen von stiller Spannung und poetischer Tiefe.

16.30 Uhr Performance Griechischer WeinFelicitas Sperr-Burger
Anschließendes Podiumsgespräch
Little Boxes. Wer ist hier normal?

Bühne / Eintritt frei

Little Boxes on the hillside... ein alter Folksong, gesungen von Pete Seeger. Viele Menschen leben in normierten Siedlungen, alle Häuser sehen gleich aus, und die Leben darin auch.
Was man für normal hält, vermittelt ein Gefühl des Dazugehörens, der Sicherheit, der Geborgenheit: Wer ist hier normal? Was ist normal? Und wo ist eigentlich normal?
Ein Thema, das auch schon Martin Sperr beschäftigt hat. Darüber wollen wir reden mit:

Annelies Huber, Diplomsozialpädagogin und Geschäftsführerin Haus International Landshut
Murat Tortur, Alevitischer Kulturverein Landshut und Umgebung e.V., Haus International Landshut
Felicitas Sperr-Burger, Leiterin von Feli’s Tanz Treff und Tochter des Autors Martin Sperr
Georg Kistner, freier Dramaturg und Kurator des 3. SPERR-tags des kleinen theater – KAMMERSPIELE Landshut
Moderation Uli Karg, Leiter der Stadtredaktion der Landshuter Zeitung

19.30 Uhr Willst du Giraffen ohrfeigen, musst du ihr Niveau haben.
Eine szenische Lesung mit Texten von Martin Sperr von dasvinzenz München

Bühne / Karte: 15 €
Spieldauer ca. 90 Minuten

Martins Sperrs Land, das ist Bayern. Seine Herkunft liegt ihm am Herzen. Heimat ist, wo alles anfängt. Er vermochte es, mit sprachlicher Schlichtheit vertrackte Abhängigkeitsverhältnisse aufzudecken, Zusammenhänge herzustellen, letztlich, um sein »Hoamatl« vor Dummheit und Engstirnigkeit zu bewahren. „Missstände gehören ans Licht, wer sie vertuschen will, kann sein Land nicht lieben.“.
Sperr entwirft in seinen Theaterstücken das Bild einer Gesellschaft, die nur dann funktioniert, wenn sie ihre Gemeinschaft im Ausgrenzen anderer findet. Aber er tat dies in der Hoffnung ein Gegenmodell zu erzeugen, eine Gesellschaft, die auf Empathie und Verständnis gegründet ist.

Es lesen: Sarah Camp, Robert Spitz, Sebastian Kalhammer, Katharina von Harsdorf, Wolfram Kunkel
Musik: Ardhi Engl
Einrichtung: Eos Schopohl und Boris Heczko

Ab ca. 21.15 Uhr Reden – Tanzen – Feiern
bei Getränken & Musik

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