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DER STURM
VON WILLIAM SHAKESPEARE
150 MINUTEN, KEINE PAUSE

DAS STÜCK
Der Sturm ist eines der Hauptwerke der Theaterweltliteratur und findet sich im Repertoire vieler Bühnen weltweit. Immer wieder. Der Sturm ist zeitlos!

Im „Sturm“ landet Prospero, der Herzog von Mailand, auf einer fernen Insel. Er ist ein gestürzter Herrscher, ausgegrenzt, isoliert, vom eigenen Bruder hintergangen und aus der Heimat Italien verjagt. Auf dieser Insel beginnen Prospero und seine Tochter Miranda ein neues Leben, um das alte zu vergessen. Die alten Machtstrukturen gibt es nicht mehr. Es regiert die Magie, die Phantasie und die Usurpation: die Hexe Sycorax, der Luftgeist Ariel und Caliban. Auch Prospero entdeckt das Übernatürliche für sich und wird in der magischen Welt der Insel endlich zu dem Herrscher, der er in der Heimat sein sollte. Prospero als Usurpator, Strippenzieher und zahmer Kolonialpolitiker, der das Chaos und die unzivilisierten Wesen regiert – wie den ungezähmten Caliban, halb Mensch, halb Tier, wie der Welt Hieronymus Bosch entsprungen.

Prosperos Insel ist seine Welt! Seine Zeit, sein Raum. Shakespeare reicht uns den Spiegel, um zu sehen, wie die Menschen miteinander umgehen: ein ständiges Ringen um Macht, verzweifelte Versuche der Rebellion, aber auch das Ringen um Liebe und Versöhnung. „Der Sturm“ ist eine große Parabel über den Menschen in seinen Untiefen und Strömungen, aufbrausend zwischen Ebbe und Flut. Eine Insel im Sturm der Geschehnisse. Ob es diese Insel wirklich gibt oder sie vielmehr bloße Fantasie ist? Ob Prospero gar selbst diese Insel ist, eine Arena, in der sich das wirkliche Leben abspielt? Das bleibt in der Schwebe, im Etwaigen. Im Ungenauen, im Möglichen. Eine Insel, die es nur als weißen Fleck in den Seekarten der Meere gibt. Was existiert und was gewesen ist. Utopia oder Sein.

ES SPIELEN:
JULIUS BORNMANN

MAJA ELSENHANS
KNUD FEHLAUER
SEBASTIAN HOFMÜLLER
SVEN HUSSOCK
RUDI KNAUSS
STEFAN LEHNEN
CHRISTIAN MARK
ANNA SCHUMACHER
ANDREAS SIGRIST

REGIE:
SVEN GRUNERT

BÜHNE:
HELMUT STÜRMER

DRAMATURGIE:
DOROTHEA STRENG

REGIEASSISTENZ:
MELODY BAYER

KOSTÜME:
LUCI HOFMÜLLER

REQUISITE / MASKE:
HELENA NOLL

TECHNIK:
JÜRGEN BEHL
PHILIPP DEGÜNTHER
VLADIMIR BAGLAY
HAMID KHAOUI

FILMISCHE AUFZEICHNUNG:
HAGEN WIEL

PREMIERE:
29. JANUAR 2016

ONLINE-PREMIERE:
27. NOVEMBER 2020

 

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PRESSESTIMMEN

Pralles Schauspiel
Das Kleine Theater Landshut bereitet den "Sturm" filmisch auf

Unter all den Streams, in denen man derzeit Theater gucken kann, gehört der des Kleinen Theaters Landshut zu den Glücksfällen. Sven Grunert, Intendant des Hauses, macht schon seit Langem etwas, was sich nun als Glücksfall erweist. Er zeichnet Aufführung auf, mit mehreren Kameras, aus verschiedenen Perspektiven. Die Aufnahmen dienten bislang der Dokumentation, nun sind sie Überlebenselixier in harten Theaterzeiten.

Egbert Tholl, Süddeutsche Zeitung, 17. Dezember 2020

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Landshut – Shakespeares „Der Sturm“ als Live-Stream in den Kammerspielen

Intendant und Regisseur Sven Grunert spricht zurecht von einer filmischen Aufzeichnung, die den Kammerspielen als immer wieder deklarierten Ort der Poesie alle Ehre macht und den Live-Stream in die schauspielerische und filmtechnische Oberklasse katapultiert…

Vier Kameras, eine hoch oben im Giebelgebälk, ermöglichen, raffinierte Perspektiven, in denen die schauspielerische Expression im dunkeln Ambiente subtil chargiert, sich anmaßend bis zur Groteske verzerrt, Augenblicke stiller Poesie und stürmischer Innenwelten aufleuchten.

Michaela Schabel, Schabel Kultur-Blog, 24. Januar 2021

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Shakespeare sehen und Grunert erleben: Die Leute rennen dem kleinen Theater beim "Sturm" förmlich die Bude ein

Auch wenn man Andreas Sigrist über die Jahre schon ein paar Mal gesehen und regelmäßig ziemlich bis sehr gut gefunden hat; als Prospero im „Sturm“ erklimmt er noch eine neue schauspielerische Stufe. Großes Theater.

Michael Stolzenberg, Guten Morgen Landshut, 22. Feb. 2016

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So kurz können 2 1/2 Stunden sein
"Der Sturm" in Sven Grunerts meisterhafter Inszenierung im kleinen theater

Intendant Sven Grunert hat eine hochkonzentrierte, exemplarische Shakespeare-Regie abgeliefert. Diese „Sturm“-Adaption ist die absolute Essenz des Textbuches und der Story, da wird nichts an unnötigem Ballast oder krampfhaften Aktualisierungen draufgepackt – und dennoch ist der persönliche Stempel des Regisseurs jederzeit erkennbar. Alles ist minutiös ausbalanciert ...

Der Sturm“ im Kleinen Theater bietet eine meisterhafte Shakespeare-Inszenierung mit famosen Schauspielern und einem überwältigenden Andreas Sigrist.

Thomas Ecker, Wochenblatt, 3. Feb. 2016

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Frei sein
Erstklassige Inszenierung von Shakespeares „Der Sturm“ im Kleinen Theater

Ohne Pause entwickelt sich in zweieinhalb Stunden ein faszinierendes Spiel zwischen Märchen und Realität, Menschen und Geistern, Macht und Psychose. Sven Grunert entwirrt Shakespeares komplexe Fiktionen in eine stringente Geschichte über innere Dämonen, über die versöhnende Kraft der Liebe und über die Befreiung durch Nachsicht.

Michaela Schabel, Landshut aktuell, 3. Feb. 2016

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"Der Sturm" am kleinen theater - Kammerspiele Landshut

Sehr intensiv, sehr verdichtet, sehr physisch einerseits, sehr reduziert auf Sprache andererseits: Sven Grunerts Inszenierung von William Shakespeares Märchen "Der Sturm" im kleinen theater – Kammerspiele Landshut ist ebenso konsequent wie konservativ.

Christian Muggenthaler,
Januar 2016

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Oh, Mailand, ach, Eiland !
Sven Grunert inszeniert Shakespeares „Der Sturm“ im Kleinen Theater Landshut

Da hat Sven Grunert für seine Inszenierung von Shakespeares „Der Sturm“ am Kleinen Theater Landshut eine starke Mannschaft zusammengeholt. Es ist eine der größten Produktionen, die Grunerts Haus je gestemmt hat ...

Philipp Seidel, Landshuter Zeitung, 1. Feb. 2016

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Der Sturm – In den Landshuter Kammerspielen gelingt Sven Grunert mit kleinem Ensemble ein großer Shakespeare-Abend
Michaela Schabel, 29.Jan 2016
hier der Link zu nachtkritik.de

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Großartig: Sven Grunert steht mit seiner “Sturm”-Inszenierung im kleinen Theater unter den Top 10 der deutschsprachigen Bühnen

Sven Grunert sorgt mit seiner Inszenierung von Shakespeares “Sturm” am kleinen Theater Landshut bundesweit und sogar darüber hinaus für Aufsehen. Aktuell hat es Grunert in die “Top 10 des Theaters” auf www.nachtkritik.de geschafft.

Guten Morgen Landshut, 8. Feb. 2016