Image
Image
Image
Image

DIE WAND
VON MARLEN HAUSHOFER
80 MINUTEN, KEINE PAUSE

28 EURO / 17 EURO

22.10. FR 20.00 UHR- AUSVERKAUFT

03.12. FR 20.00 UHR

04.12. SA 20.00 UHR

05.12. SO 19.00 UHR

10.12. FR 20.00 UHR

11.12. SA 20.00 UHR

12.12. SO 19.00 UHR

DAS STÜCK
Eine namenlose Heldin wird während eines kurzen Ausflugs von der Außenwelt durch eine unsichtbare Wand getrennt. Hinter ihr: eine entfremdete Welt. Was geschah? Ein Unglück? Ein Unfall? Eine Katastrophe. Die Welt hinter der Wand – leblos. Stillstehend. Surreal. Vielleicht tot? Ist die Wand ein Seelenzustand oder Realität? Die Frau richtet ihr Leben ein. Der Wald, die Tiere, Winter, Sommer, Regen, Geburt, Tod und Fortleben sind ihre treuen Gefährten. Die Krise wird überwunden, das Schreiben zum Weg in die Zukunft. Ein Text über das Leben, um zu überleben. Julia Koschitz durchbricht in den KAMMERSPIELEN die unsichtbare Wand und nimmt den Zuschauer mit auf die Reise zum eigenen Ich. „Die Wand“ – das Zeitstück der Gegenwart. Ein radikaler Appell. Existenziell, poetisch, lebensnah!
Der Kultroman „Die Wand“ gilt als berühmteste Arbeit der österreichischen Schriftstellerin Marlen Haushofer. Ausgezeichnet mit dem Arthur-Schnitzler-Preis und in 19 Sprachen übersetzt.

ES SPIELT:
JULIA KOSCHITZ

REGIE:
SVEN GRUNERT

BÜHNE:
HELMUT STÜRMER

DRAMATURGIE:
GANNA MADIAR

REGIEASSISTENZ:
MARIA WIMMER
MAXIMILIAN KELLNER

KOSTÜME:
IRINA KOLLEK

REQUISITE:
JASMIN GRAN

TECHNIK:
PHILIPP DEGÜNTHER
MICHELE LUPI
MARKUS PICKAL

PREMIERE:
17. SEPTEMBER 2021

 

Image

 
PRESSESTIMMEN


"Die Wand" ist der Bericht einer namenlos bleibenden Frau. Auf einer Almhütte ist sie auf einmal durch eine unsichtbare Wand von der Außenwelt getrennt. Draußen scheint alles Leben erloschen, drinnen lernt die Frau das Überleben, mit Schlauheit und Liebe zu den Tieren, mit einer Katastrophe und Hoffnung. Julia Koschitz spielt das atemberaubend, hochgradig spannend, auch wenn man die Geschichte gut kennt. Sie staunt und liebt und verzweifelt, sie feiert im Überleben das Leben selbst, sie ist in der Unmittelbarkeit ihres Spielens und Erzählens grandioses Theater.

Egbert Tholl, Süddeutsche Zeitung, 17. September 2021

-----

Die Form der Erzählung gibt der Schauspielerin einen überschaubaren Rahmen der Ausdrucksmöglichkeiten vor. Koschitz arbeitet also vor allem mit der Stimme, kann, auf ihrer Box im Käfig hockend, nur wenig agieren. Die schwierige Aufgabe meistert sie grandios. Der Bericht wird zur feinsinnig vorgetragenen Innenschau, der das Publikum beiwohnt. „Die Wand“ am Kleinen Theater ist die Fortführung der produktiven Zusammenarbeit zwischen Sven Grunert und Julia Koschitz.

Philipp Seidel, Landshuter Zeitung, 21. September 2021

-----

Julia Koschitz ... bringt unter der Regie von Intendant Sven Grunert neue Facetten dieser Romanfigur zum Leuchten. ... Dass Sven Grunert Julia Koschitz am Schluss mit gestreckter Rückenansicht, sichtlich befreit, zu einer einschmeichelnden Chansonmusik sich räkeln lässt, ist aus seiner konzeptionellen Sicht vom poetischen Theater und als lebensbejahender Gegenpol zur Pandemie nachvollziehbar und setzt einen ganz neuen, unerwarteten lebensbejahend, sehr ästhetischen Akzent.

Michaela Schabel, Schabel-Kulturblog, 19. September 2021