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FRÄULEIN JULIE
VON AUGUST STRINDBERG

DAS STÜCK
Eine junge Gräfin und ihr Diener kommen einander in der schwedischen Mittsommernacht näher, sie flirten hemmungslos,  entzweien sich dann und beschimpfen sich. Trotz aller erotischen Anziehung können sie die traditionellen sozialen Schranken und Konventionen nicht überwinden. Nach dieser Schande bleibt Fräulein Julie nichts übrig, als sich umzubringen.  Fräulein Julie ist das meistgespielte Stück Strindbergs. Strindbergs naturalistischer Anspruch, das Leben ungeschönt auf die Bühne zu bringen, seine formale Radikalität und sein psychologischer Realismus bewirken, dass Fräulein Julie bis heute als Meisterwerk gilt.

ES SPIELEN:
GÉRALDINE-AIMÉE GRABER
ANNETTE NIGGLI
STEFAN WALZ

REGIE:
SVEN GRUNERT

BÜHNE:
HARALD HAJEK

KOSTÜME:
IRINA KOLLEK

PREMIERE:
25. JANUAR 1996

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PRESSESTIMMEN

 

Grunert inszeniert ein bizarres Katz- und Maus-Spiel, das in einem rauschhaften und berauschenden Sommernachtstraumspiel kulminiert. In kaleidoskopisch aneinander gereihten Szenen werden die beiden mit all ihren Obsessionen vorgeführt. Es ist ihm gelungen, Strindberg auf spannende Weise neu zu interpretieren, ohne das Stück vergewaltigen zu müssen.

Landshuter Zeitung, 29. Januar 1996