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ZIMMER FREI
VON MARKUS KÖBELI

DAS STÜCK
Ausgerechnet bei Fräulein Jolanda "Glotz" Solberger, die sich dem Gruftie-Kult verschrieben hat, landet ein liebenswürdiger Opa zur Untermiete ...

Glotz: Da hast du aber zugeschlagen Opa. Das ist Gras, verstehst du?
Opa: Gras? Sieht aber aus wie Minze.
Glotz: Ist ja irre. Haut sich voll einen Trip in die Pfanne.
Opa: Dann kann man es wohl wegschmeißen.
Glotz: Das wird jetzt gegessen.
Opa: Ja ist das genießbar?
Glotz: Und wie!

Die Gegensätze prallen aufeinander, Mißverständnisse und Chaos scheinen vorprogrammiert, bis aus Opas Selbstironie und Jolandas Borstigkeit allmählich Sympathie erwächst.

ES SPIELEN:
YVONNE FREY
MATTHIAS KUPFER
DANIELA LUKAS
SIEGFRIED WITTIG

REGIE:
GIL MEHMERT

BÜHNE / KOSTÜME:
MONIKA GORA

PREMIERE:
27. APRIL 1993

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PRESSESTIMMEN

 

„’Zimmerfrei’ von Markus Köberli in der Inszenierung von Gil Mehmert wurde im Kleinen Theater vom Publikum begeistert aufgenommen. […] Daß das Stück nicht ins Triviale abgleitet, ist zum einen dem Regisseur Gil Mehmert und zum anderen den grandiosen Schauspielern Siegfried Wittig und Yvonne Frey zu verdanken. Mehmert geht so einfühlsam mit dem Text um, lässt seine beiden Hauptdarstellern so natürlich agieren, dass keine Szene aufgesetzt wirkt. […] Nach mehr als zwei Stunden gab es Standing Ovations.“

Landshut aktuell

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„Hut ab – die neuste Inszenierung im kleinen Theater zieht ab wie ein Heavy-Metall-Song. Textlich pointiert, bis ins letzte Detail stilsicher als Komödie inszeniert und von den Schauspielern liebevoll gespielt, kommt hier ein äußerst erstes Thema – Altsein und Bald-sterben-müssen – zwar heiter auf die Bühne, aber trotzdem mit dem Tiefgang menschlichen Mitgefühls. Die Gratwanderung gelingt ungewöhnlich erfrischend. Regisseur Gil Mehmert setzt auf angloamerikanischen Humor: Situationskomik, Tempo, bei aller Typisierung dennoch die Individualität der Charaktere im Vordergrund. […] Man lacht über ein Tabuthema – und das ohne schalen Beigeschmack.“

Landshuter Wochenblatt

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„So schnoddrig wie flapsig, so frech und respektlos, wie es Köbeli geschrieben hat, wurde das Stück von Gil Mehmert am Kleinen Theater inszeniert. Unter seiner Regie wachsen die Darsteller über sich selbst hinaus. […] Gil Mehmert ist mit dieser erfrischenden Inszenierung Theater von feinster Qualität gelungen.“

Landshuter Zeitung