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GIFT. EINE EHEGESCHICHTE
VON LOT VEKEMANS

DAS STÜCK
Die Erinnerung ist eine Blume, die nicht welken kann.
Ich bin froh, dass ich das Bild wiederhabe von dir, wo du lachst!

Vekemans erzählt in ihrer Ehegeschichte von zwei Liebenden, die sich selbst verloren, sich gegenseitig verloren und doch noch sehr viel zu sagen haben. Über zehn Jahre sind seit der Milleniums-Silvesternacht vergangen, in welcher der Mann die Frau verließ. Nun sehen sie sich wieder. An dem Ort, wo ihr Kind begraben liegt und nun umgebettet werden muss – im Boden wurde angeblich Gift gefunden. Das Schweigen endet. Ihr Trauern wird offensichtlich. Der Schmerz der Frau führte all die Jahre in die Einsamkeit.

 

ES SPIELEN:
SEBASTIAN GERASCH
LOUISA STROUX

REGIE:
SVEN GRUNERT

DRAMATURGIE:
JULIA WEIGL

REGIEASSISTENZ:
MARIA WIMMER

BÜHNE:

SVEN GRUNERT

KOSTÜME:
LUCI HOFMÜLLER

TECHNIK:
PHILIPP DEGÜNTHER
VLADIMIR BAGLAY

PREMIERE:
7. OKTOBER 2016

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PRESSESTIMMEN

ein Abend von sehr seltener Intensität ...
Was für ein Kammerspiel: Mit „Gift“ von Lot Vekemans in der Inszenierung von Intendant Sven Grunert ist das kleine Theater am Freitagabend in die neue Spielzeit gestartet. Es war einer der besten Landshuter Theaterabende seit vielen Jahren. ...

Michael Stolzenberg, Guten Morgen Landshut, 8. Oktober 2016

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Intendant Sven Grunert inszeniert kühl in schwarzem, minimalistischem Bühnenbild: drei angedeutete Grabsteine im Hintergrund, davor indirekte Beleuchtung, drei Bänke.

In Kombination mit der sparsam und klug eingesetzten Musik wandelt sich auch das Bühnenbild vom abweisenden Ort zum geschützten Raum. ..Louisa Stroux und Sebastian Gerasch vermögen die Ex-Partner in pausenlosen 75 Minuten mit Leben zu füllen, mehr noch: ihnen eine Geschichte zu geben.

Katrin Filler, Landshuter Zeitung, 10.Okt. 2016

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Seiner erstklassigen Inszenierung ist es zu verdanken, dass der hörspielartige Dialog als Theater funktioniert und nachklingt...Sebastian Gerasch zeichnet ihn wunderbar ruhig, tiefgründig und sehr ehrlich...In Sven Grunerts Interpretation geht nicht jeder einfach seiner Wege, so der Text. Das resignative Resümee „Mehr können wir daraus nicht machen“ wird durch die wunderbare Schlussszene entkräftet.

Michaela Schabel, Landshut aktuell, 12. Oktober 2016

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Intendant Sven Grunert inszeniert „Gift. Eine Ehegeschichte“ in einem kohlrabenschwarzen Aussegnungshallen-Ambiente, das von unbarmherzigen Neonleuchten erhellt wird, mit der ihm ureigenen subtilen Detailgenauigkeit und dem sicheren Gespür für Atmosphäre.

Es ist eine bewundernswerte Gabe von Grunert, dass seine Figuren im Laufe der Handlung den Schauplatz der Theaterbühne immer mehr verlassen und eine im wahrsten Sinne des Wortes erschütternde Natürlichkeit erlangen. Das sind kostbare Momente. ..Grunert ist ein berührendes Psycho-Drama zur Spielzeiteröffnung seines Hauses gelungen. Zwei wunderbare Schauspieler veredeln eine durchaus außergewöhnliche Produktion, die man nicht so schnell abschütteln kann.

Thomas Ecker, Wochenblatt, 12. Oktober 2016