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UND ES GEHT DOCH
VON THOMAS LETOCHA
80 MINUTEN, KEINE PAUSE

DAS STÜCK
Ein neuer Lebensabschnitt beginnt: Ruth Westermann geht in die Residenz, der Begriff „Altersheim“ ist ihr zuwider. Sie wird bestimmt ein schönes Leben haben, denkt sie. Die Koffer sind gepackt, alles ist entschieden. Während Ruth auf ihren Sohn wartet, der ihr beim Umzug hilft, steigen in ihr Bilder aus der Vergangenheit auf. Immer war sie vernünftig und korrekt, immer hat sie sich so verhalten, wie es sich in einer bürgerlichen Gesellschaft gehört. In Ruth steigen Zweifel hoch: Soll es das wirklich gewesen sein? Ist die „Residenz“ nicht doch die Endstation, in der es nach verbrannten Rouladen und Desinfektionsmittel riecht und das einzige Lachen aus dem Radio kommt? Was wäre, wenn ihre Zukunft erst jetzt beginnt! Ohne Selbstlügen. Ohne diese ewige Ordnung, dieses Gefängnis der Vernunft. Wie wäre es auszubrechen, um endlich zu leben? Ein Stück, humorvoll, scharf und rebellisch, voller Ironie, Sehnsucht und Hoffnung.

ES SPIELT:
LÉONIE THELEN

REGIE:
PETRA DANNENHÖFER

DRAMATURGIE:
GANNA MADIAR

REGIEASSISTENZ:
JOSHUA DAHMEN

TECHNIK:
JÜRGEN BEHL
PHILIPP DEGÜNTHER

PREMIERE:
3. OKTOBER 2020

 

INTERVIEW MIT LÉONIE THELEN UND PETRA DANNENHÖFER
PODCAST VON CAROLA FEDDERSEN, 01.09.2020
SPRECHERIN: MONIKA ELSENHANS

 

PRESSESTIMMEN
 

Facettenreich, humorvoll und authentisch spielt Léonie Thelen Ruth eine ältere Dame ... Léonie Thelen setzt mit charmanten Ansätzen beginnender Demenz, herrlich selbstironisch, humorvoll, oft bissig, zuweilen verträumt auf der Bühne um.

Michaela Schabel, Landshut aktuell, 7. Oktober 2020