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WER HAT ANGST
VOR VIRGINIA WOOLF?
VON EDWARD ALBEE
160 MINUTEN, KEINE PAUSE

DAS STÜCK
Martha und George, Nick und Putzi. Sie haben alles, was man zum Leben braucht: Geld, Job, Haus, Titel. Aber sie wollen mehr ... In einem nächtlichen Showdown werden die unerfüllten Ansprüche, die Lebenslügen und Illusionen aufgedeckt. Ein gnadenloser Kampf, kleine Triumphe und große Niederlagen. Bis die Fassaden beider Beziehungen zerstört sind. Am Ende bleibt die nackte Wahrheit – nicht mehr und nicht weniger. Was geschieht, wenn man sein Leben aus Lügen aufbaut? Was wäre passiert, wenn Ibsens Nora bei ihrem Mann geblieben wäre? Was bleibt nach dem Abschminken, nach der gegenseitigen Entblößung? In ausgefeilten Dialogen voller trockenen und zynischen Humors treibt Edward Albee sein Beziehungsdrama grandios auf die Spitze – beklemmend, atemberaubend, packend.

 

ES SPIELEN:
STEFFEN JURK
DAGMAR GEPPERT
JULIA KOSCHITZ
ANDREAS SIGRIST
EVI KEHRSTEPHAN

REGIE:
SVEN GRUNERT

REGIEASSISTENZ:
ULRIKE KITTA

BÜHNE:

HELMUT STÜRMER

KOSTÜME:
IRINA KOLLEK

PREMIERE:
3. FEBRUAR 2007

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PRESSESTIMMEN


"Sven Grunerts klaustrophobisch dichte Inszenierung geht tief unter die Haut. (...) Fazit nach zweieinhalb Stunden im Soziologie-Labor des kleinen theaters: (...) Unbedingt anschaun !"

Wochenblatt

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"Julia Koschitz und Andreas Sigrist: eine grandiose Besetzung. (...) Eine kühle Schwarz-Weiß-Ästhetik wählt Sven Grunert als Rahmen für dieses ungewöhnliche Familienporträt – und lässt die klaren Strukturen im klug kalkulierten Wechsel der Tempi und Desillusionierungen wegbröckeln. Sehr genau erkundet er die Seelenlandschaften, die brüchigen Stellen, das Ahnungsvolle, das Düstere und führt all das mit großer Empfindsamkeit vor."

Donaukurier

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"Grunert wagt viel, und gewinnt – wenn nicht alles – so doch eine Menge. (...) Die an einen Menschenversuch erinnernde Spielsituation verleiht Grunerts Inszenie- rung eine brutale Härte, die beklommen macht. Unter flackerndem Neonlicht, zu klirrender Musik prallen die Menschen hier aufeinander wie die Eiswürfel in ihren Whiskeygläsern. (...) Erst knirscht es, dann kracht es, und mit jedem neuen Riss, der sich auftut, schaut man tiefer in die Abgründe der menschlichen Seele. „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“ – in Landshut als versiertes Stück Regietheater, in Augsburg werktreu, handwerklich präzise."

Bayerischer Rundfunk

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"‚Antigone’, ‚Nora’ und ‚Virginia Woolf’ präsentieren sich als Trilogie der Macht, Psychogramm und Gesellschaftskritik, die unter die Haut geht. Eine große Tragödie im klassischen Stil unter der Regie von Sven Grunert."

Landshut aktuell

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"Was an Sven Grunerts Inszenierung von Anfang an gefangen nimmt, ist die Intensität, mit der sich die Emotionen der Kontrahenten mitteilen. Einfühlsam führt der Regisseur die Darsteller, jede Geste, noch der unscheinbarste Seitenblick stimmt, um augenfällig zu offenbaren: Hier spielt sich der eheliche Nervenkrieg vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Zwänge und Erfolgsphantasien wie ein Ritual ab, von dem weder Martha noch George lassen können."

Landshuter Zeitung