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ALTE LIEBE
VON ELKE HEIDENREICH UND BERND SCHROEDER
90 MINUTEN, KEINE PAUSE

DAS STÜCK
Harry und Lore sind seit 40 Jahren verheiratet. Er ist inzwischen pensioniert und übt sich als Hobbygärtner, sie arbeitet leidenschaftlich gern als Bibliothekarin und fürchtet sich vor dem Ende der Berufstätigkeit. Ihre Ehe hat sich im Laufe der Jahrzehnte in zwei Hälften aufgelöst. Jeder lebt in seiner Welt. Als Tochter Gloria kurz vor ihrer dritten Ehe mit einem Unternehmer aus einer Industriedynastie steht, werden die 68er-Ideale der Eltern hart auf die Probe gestellt. Und es geht plötzlich um mehr: Angst vor dem Älterwerden. Sinnfragen. Lebensträume und gelebte Realität. Die Akzeptanz des näherkommenden Todes.

Alles kommt in dem für die Autorin Elke Heidenreich typischen Tonfall auf die Bühne, leicht, humorvoll, nachdenklich, präzise. Am Ende steht das Gemeinsame: die Liebe. Fantasievolle Unterhaltung voll Witz und Esprit. Poetisch, lebendig, lustvoll: Auch das kann eine alte Liebe sein. Lebendige Zuneigung im Takt der Herzen.

ES SPIELEN:
PETRA EINHOFF
STEFAN LEHNEN

REGIE:
MATTHIAS EBERTH

BÜHNE:
LUIS GRANINGER

DRAMATURGIE:
DOROTHEA STRENG

KOSTÜME:
IRINA KOLLEK

REQUISITE / MASKE
HELENA NOLL

TECHNIK:
PHILIPP DEGÜNTHER

PREMIERE:
6. JANUAR 2017

 

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PRESSESTIMMEN

 

Man hat einander, im besten Fall
Matthias Eberth inszeniert im Kleinen Theater Landshut „Alte Liebe“ 

Lachen und Weinen, Trauer und Freude liegen in „Alte Liebe“ nahe beieinander. Hier findet ein Paar, das miteinander alt geworden ist, seine einstige Vertrautheit wieder, unter anderem, indem es sich geschlossen vom zunächst reichen Industriellen-Schwiegersohn distanziert. Das alles ist schön anzuschauen, und die Wende am Ende lässt einen dann doch schlucken, auch wenn man ja eigentlich schon von Anfang an wusste, wie es ausgeht.

Philipp Seidel, Landshuter Zeitung, 9. Januar 2017

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"Alte Liebe": Dem Leben so nah
Volles Haus am Freitag bei der Premiere im kleinen theater

Es ist ein intensives Pingpongspiel, ganz nah am echten Leben, das die Liebe zweier Personen erforscht und sich mal humorvoll, mal sentimental damit auseinandersetzt, was passiert, wenn man auf einmal alt ist und feststellt, es kommt nicht mehr so viel im Leben – eigentlich nur noch der Tod.

Julia Weigl, Wochenblatt, 11. Januar 2017